Pulsar Helion vs Axion – Wärmebildgeräte im Direktvergleich

Heute werden wir die Unterschiede zwischen den Wärmebildgeräten von Pulsar erörtern. Pulsar ist der führende Hersteller von erschwinglichen Nachtsicht- und Thermo-Optiken. Auch wenn wir bereits viel über die Produkte von Pulsar gesagt haben, werden wir in dieser Folge einen Vergleich aller Modelle aus der Helion- und Axion-Serie von Pulsar vornehmen.

Die Helion Wärmebildgeräte sind bereits seit 2 Jahren auf dem Markt, während die Axion-Serie 2019 als neue Wärmebildmonokulare der Einstiegsklasse eingeführt wurde, nachdem Pulsar die Quantum Lite-Serie eingestellt hatte.

Die Helion-Serie umfasst zwei verschiedene Modelltypen, nämlich die leistungsstarken und hochmodernen XP und die preisgünstigeren XQF-Wärmebildgeräte. Ab 2019 gibt es insgesamt 4 Modelle: XQ50F, XQ38F, XP50, XP38.

Axionen hingegen gibt es in 3 Modellen: AXION XM30, AXION XM38 (bitte beachten Sie, dass diese beiden Modelle in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 eingestellt wurden) und AXION KEY XM30.

Die Preise der Helion XQ-Modelle liegen bei 2400 € für den XQ38F und 2800 € für den XQ50F, während die XP-Modelle bei 3400 € (XP38) beginnen und der XP50, der teuerste, 4100 € kostet.
Die Axion-Preise liegen bei 1390 € für das KEY-Modell, 1990 € für die XM30 und die XM38, die preislich nahe an die Helions herankommt, kostet 2290 €.

Alle Modelle haben die gleiche Software, die gleichen Grundfunktionen, die gleiche Menüführung und 8 verschiedene Farbpaletten. Sie haben alle eine Bildwiederholrate von 50 Hz. Alle, außer KEY, verfügen über ein AMOLED-Display, so dass sie bis hinunter zu -25 verwendet werden können ⁰C. Das KEY-Modell verfügt über ein LCOS-Display und kann bis zu -10 ⁰C verwendet werden. Alle, mit Ausnahme von KEY, verfügen auch über Wi-Fi- und Stream Vision-Fähigkeit. Sowohl die Helion- als auch die Axion-Geräte sind vollständig wasserdicht.

Es gibt ziemlich viele Unterschiede zwischen allen Modellen.

Auch lesen: Wärmebildkamera Test 2020 – Wärmebildgeräte für die Jagd

Sensor-Typ

Axions haben einen Sensor mit einem Pixelabstand von 12 µm, während Helionen 17 µm haben.
Alle Axion-Modelle haben den gleichen Sensor mit einer Auflösung von 320×240 Pixel, während der Sensor von Helion darauf basiert, ob es sich um ein XQ- oder ein XP-Modell handelt – XQ-Modelle haben eine Auflösung von 384×288 Pixel und XP-Modelle eine Auflösung von 640×480 Pixel.

Display-Auflösung

Helions Anzeigepixelzahl beträgt 640×480, auf Axion 1024×768 und auf Axion Key 960×720 (eine viel größere Pixelzahl auf Axions als auf den Helions).

Akku-Typ

Helion-Geräte verfügen über eine IPS5-Batterie, aber Sie haben auch die Möglichkeit, eine IPS10-Batterie zu kaufen, die Ihre Batterielebensdauer von 8 auf 16 Stunden verlängert. Axion hat eine brandneue APS3-Batterie, die 4 Stunden hält, und wenn es Zeit ist, die Batterie zu wechseln, können Sie einen kleinen Knopf unter der Objektivlinse drücken, der die Batterie auslöst und herausdrückt.

Gehäuse

Das Gehäuse besteht bei Helion aus Polymerwerkstoffen für maximale Festigkeit und bei Axion aus einer Magnesiumlegierung, was das Gerät robuster, schöner und leichter macht.

Interner Speicher

Helions haben 8 GB internen Speicher, während Axions 16 GB haben. Daher können Sie mit Axions längere Videos machen, außer mit dem KEY-Modell, bei dem die Video- und Fotomöglichkeiten fehlen.

Bereich der Erkennung

Die Erkennungsreichweite beträgt bei Helion XQ38F und XP38 1350 m und bei XQ50F und XP50 1800 m. Die ‚kleineren‘ Axion Modelle (XM30 und KEY XM30) bieten eine Erkennungsreichweite von bis zu 1300 m, während Sie mit Axion XM38 Ziele bis zu 1700 m erkennen können.

Sichtfeld

Das Sichtfeld bei Helion-Geräten ist besser und viel breiter, weil die Vergrößerungseinstellungen niedriger sind.

Auch lesen: Wärmebildgerät vs Nachtsichtgerät beim Jagen

Vergrößerung

Die Vergrößerung ist bei allen Modellen unterschiedlich. Die Mindestvergrößerung bei Axion XM30 beträgt 4x und kann bis auf 16x erhöht werden. Die Vergrößerung bei Axion KEY beginnt bei 2,5x und geht bis zu 10x, während Axion XM38 eine minimale Vergrößerung von 5,5x und eine maximale Vergrößerung von 22x aufweist.
Die Vergrößerung beim Helion-Modell XQ50F reicht von 4,1x bis 16,4x und beim XQ38F von 3,1x bis 12,4x. Wie wir sehen können, verfügen alle diese Modelle über einen 4-fachen digitalen Zoom. Die Helion XP-Modelle haben jedoch eine geringere Vergrößerung, dafür aber auch einen größeren Zoomfaktor. XP38 hat eine Mindestvergrößerung von 1,9x, und aufgrund des 8-fachen Zooms kann es bis zu 15,2-fach vergrößert werden, und XP50 geht von 2,5-fach auf 20-fach.

Die Okulare auf Axions sind für Brillenträger nicht so gut wie auf Helions – sie sind anders konstruiert.

Hier lesen Sie mehr über andere Pulsar Geräte die wir getestet haben:

Axions verfügen über eine externe LED-Diode, die Ihnen anzeigt, wenn das Gerät eingeschaltet ist (das Licht wird grün). Die Einschaltzeit auf Axion ist ebenfalls sehr schnell, weniger als 3 Sekunden, was dazu beiträgt, Energie zu sparen und somit die Betriebszeit zu verlängern.

We will be happy to hear your thoughts

Hinterlasse einen Kommentar

Jagd und Natur
Login/Register access is temporary disabled