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Alles was Recht ist - Schalldämpfer für Freizeitjäger


Seit Anfang des Jahres 2017 ist es für Berufsjäger und Förster möglich, bei der Jagd einen Schalldämpfer zu benutzen. Für sogenannte Freizeitjäger war das bis dato nicht möglich. Studiogast Dr. Raoul Wagner, Rechtsanwalt und Waffenexperte, klärt über die aktuellen rechtlichen Entwicklungen auf.

Schüsse, die während der Jagd aus der Büchse abgegeben werden, erreichen eine sehr hohe Dezibelzahl und stellen damit eine starke Belastung für das Gehör aller Anwesenden dar. Folgeschäden sind bei langjährigen Jägern daher leider Regel und nicht Ausnahme.
Um den Mündungsknall und damit die Lautstärke zu reduzieren, gibt es seit Anfang des Jahres für Berufsjäger und Förster die Möglichkeit, Schalldämpfer zu verwenden.

Dr. Raoul Wagner, in seiner Freizeit selbst Jäger, hat sich gegen dieses Urteil gestemmt, weil er nicht nachvollziehen kann, warum der Schutz des Gehörs eines Freizeitjägers weniger wert sein soll als das eines Berufsjägers. Um nicht nur sein eigenes Gehör, sondern auch das Gehör seines Jagdhundes Columbo - der mit ins Studio gekommen ist - und seiner Mitmenschen zu schonen, ging Dr. Raoul Wagner vor Gericht gegen die Benachteiligung vor.

Im Studiogespräch erläutert er uns seine Argumentation vor Gericht und ob der Richter Verständnis für sein Anliegen hatte.
Können neben Berufsjägern bald auch Freizeitjäger einen Schalldämpfer beantragen? Falls ja, wie sieht das Prozedere in diesem Fall aus?
2017-12-20

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