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Lokalaugenschein Gatterjagd Folge 2: Zaun als Schutz VOR und FÜR Wild


Zäune werden in umfriedeten Eigenjagden für völlig unterschiedliche Zielsetzungen genutzt. JagdundNatur.TV zeigt daher in Folge 2 umfriedete Eigenjagden, in denen Zäune sowohl als Schutz für das Wild, als auch als Schutz vor dem Wild genutzt werden!

Das Revier Schmida hat sich für die Zielsetzung primär die Bejagung von Wild, die Wissensvermittlung und das Naturerlebnis in einem diversen Lebensraum gesetzt. Speziell in den umfriedeten Eigenjagden kann laut dem Revierinhaber Alexander Auersperg-Breunner dabei auf eine geeignete Altersstruktur der Tiere geachtet werden, da es keinen Zu- und Auszug der Wildtiere gibt. Populationen können so besser überwacht und bei Problemen wie Seuchen schneller eingegriffen werden.

Im Gegensatz dazu war JagdundNatur.TV auch im Revier Pax in Schwarzau im Gebirge. Während sich das Revier Schmida auf die Bejagung von Wild konzentriert, ist der Zweck des Gatters des Stifts Klosterneuburg der Schutz des Waldes vor dem Wild.

Mit einer unglaublich geringen Wilddichte von 4 Stück pro 100 Hektar findet das Wild Äsung im Überfluss. Doch dies war nicht immer so: als das Gatter vor 100 Jahren angelegt wurde, war der Wildstand sehr hoch. Im Fokus der Revierverwaltung steht die forstliche Nutzung des Waldes bei einer nur geringen Nutzung des naturangepassten Wildbestandes.

Wie würden sich die Lebensräume und Wildbestände verändern, wenn die umfriedeten Eigenjagden aufgelöst werden würden? Welche Schäden würden für die Reviere selbst und die umliegende Landschaft entstehen? All diese kritischen Fragen und mehr stellen wir vor Ort!
2017-10-13

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